Ich mach mir die Welt,…
16.02.11 …widdewiddewie sie mir gefällt” sang einst die Expertin für Social Networks in Deutschland, Pippi Langstrumpf. Ein vergleichbares strategisches Konzept verfolgen mittlerweile auch die deutschen sozialen Netzwerke in Bezug auf den Siegeszug des Konkurrenten Facebook.
Die deutschen Facebook-Kontrahenten verlieren permanent weiter an Boden. Das belegt das aktuelle Wachstum von Facebook, die steigenden Besucherzahlen, der Anstieg der einzelnen Seitenabrufe oder die kontinuierliche Erhöhung der Verweildauer der Internetnutzer in dem Netzwerk. Die deutschen Netzwerkbetreiber scheint dies, den Reaktionen nach, wenig zu interessieren. Dabei werden sie regelrecht düpiert von Facebook.Read more at www.ibusiness.deMan wachse doch. Man sei doch gut aufgestellt. Man habe doch die besseren Datenschutzregeln. Man konzentriere sich auf die Nische. Nun muss man sich aber schon fragen, auf welche aussichtsreiche Nische die großen deutschen Netzwerke eigentlich hoffen. Wenn bereits über 40 Prozent der deutschen Internetnutzer in Facebook registriert sind, so sind in Facebook doch auch die eigentlichen Nischen vertreten - ergo, die Berufstätigen, die Jugendlichen bis 25 sowie die Silver Surfer und Schüler und ihre Schulfreunde - die Alleinstellungsmerkmale, auf die die deutschen Konkurrenten pochen.
Eigentlich müssten bei den deutschen Facebook-Kontrahenten die Alarmglocken schrillen. Hier aber redet man sich die Welt schön - ist sogar positiv gestimmt, immerhin profitiere man ja von dem ganzen Medienrummel. Mal schauen, wie lange noch, wie lange die deutschen Communities mit dieser gespielten Leichtigkeit am Markt gegen den Facebook-Giganten überhaupt bestehen können.
Sonst geht es ihnen wie einem anderen Social-Media-Experten: Dem Hasen, der bekanntlicherweise immer ganz erfolgreich in Richtung Ziel unterwegs war - und die Konkurrenz des Igels eigentlich immer nur positiv für ihn war …. (SUR)

